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Hardtekk · FL Studio · Electribe

Laut. Hart. Sauber.

Hardtekk-Tutorials für Einsteiger. Ohne Fachchinesisch, mit Bildern und Demos zum Anfassen: Wie du eine Kick baust, warum dein Track leiser ist als die Profis und wie du ihn laut bekommst, ohne dass er kaputt klingt.

Ein Beat, 180 BPMDruck – Luft – Druck
Sub (Druck)CrunchDecke 0 dB
02
Reihenfolge

Wo fange ich an?

Kurz gesagt

Erst die Kick, dann der Mix mit Platz nach oben, ganz zum Schluss das Mastering. Mastering repariert keinen schlechten Mix – es macht einen guten Mix laut.

Kick bauen

Die Kick trägt den ganzen Track. Stimmt sie, klingt alles andere leichter gut.

Zu den Kicks →

Mixen mit Headroom

Alle Spuren so pegeln, dass die Summe bei etwa −6 bis −3 dB Spitze bleibt. Das ist der Platz, den das Mastering später braucht.

Was ist Headroom? →

Mastern

Clipper und Limiter machen den Track laut. Ein Messgerät sagt dir, wann es reicht.

Zum Mastering →
03
Nachschlagen

Glossar

dB (Dezibel)
Maß für „wie viel lauter oder leiser“. +6 dB ist etwa doppelte Signalhöhe.
dBFS
Pegel im Computer. 0 dBFS ist die Decke – darüber geht nichts, es wird abgeschnitten.
LUFS
Wie laut ein Track für das Ohr wirkt, gemittelt. Hardtekk liegt meist bei −7 bis −4 LUFS.
True Peak
Die echte Spitze, auch zwischen den Samples. Sollte unter −0,3 dB (MP3: −1 dB) bleiben.
Headroom
Freier Platz bis zur Decke. Wie ein Koffer, der nicht ganz voll gepackt ist.
Transient
Der kurze, harte Anfang eines Klangs – bei der Kick der „Schlag“.
Sub
Der tiefe Bass unter etwa 65 Hz. Mehr fühlen als hören.
Clipping
Spitzen werden abgeschnitten. Mit Absicht (Clipper) ein Werkzeug, aus Versehen ein Fehler.
Sidechain
Ein Signal (meist die Kick) steuert, wie leise ein anderes wird. Macht Platz für die Kick.
Crest-Faktor
Abstand zwischen Spitze und Durchschnitt. Klein = dicht und laut, groß = luftig und dynamisch.
Mono-Kompatibilität
Der Track klingt auch auf einer Box gut. Bass unter 120 Hz deshalb immer mono.